Synthese von Kupfer(I)-bromid [7787-70-4]

Kupfer(I)-bromid [7787-70-4-A]            CuBr

In fester Form kann das Salz dargestellt werden, indem 150 g Kupfersulfat-Pentahydrat [7758-99-8] und 87.5 g Natriumbromid-Dihydrat* [13466-08-5] in 500 ml warmem Wasser aufgelöst und anschließend, über einen Zeitraum von 5-10 Minuten, 38 g pulverisiertes Natriumdisulfit [7681-57-4] unter Umrühren hinzugegeben wird. Wenn sich die blaue Lösung nicht vollständig entfärbt, so fügt man etwas mehr Natriumdisulfit hinzu. Die Mischung wird anschließend abgekühlt, der Niederschlag abgenutscht und zweimal mit Wasser, welchem etwas schweflige Säure zugesetzt wurde, gewaschen. Das kristalline Kupferbromid wird entweder im Vakuum bei Raumtemperatur oder im Trockenschrank bzw. Ofen bei 100-120 °C getrocknet. Die Ausbeute beträgt 80 g Kupfer(I)-bromid.
 
*Alternativ können auch 64.8 g wasserfreies Natriumbromid [7647-15-6] verwendet werden.

Quelle (Übersetzung): Vogel, Arthur I. - A Text-Book of Practical Organic Chemistry, 3. Auflage, Longman, London 1974
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Letzte Aktualisierung: 25/10/04


Kupfer(I)-bromid [7787-70-4-B]            CuBr

Eine Kupfer(I)-bromid-Lösung kann durch 3-4 stündiges Rückflusskochen einer Mischung aus 63 g kristallinem Kupfersulfat [7758-99-8], 20 g Kupferspäne [7440-50-8], 154 g Natriumbromid-Dihydrat* [13466-08-5] und 30 g (16.3 ml) konzentrierter Schwefelsäure [7664-93-9] in einem Liter Wasser hergestellt werden. Wenn die Farbe der Lösung nach dieser Zeit nicht gelblich geworden ist, sollten einige Gramm Natriumdisulfit die Reduktion vervollständigen.
 
*Alternativ können auch 114.1 g wasserfreies Natriumbromid [7647-15-6] verwendet werden.

Quelle (Übersetzung): Vogel, Arthur I. - A Text-Book of Practical Organic Chemistry, 3. Auflage, Longman, London 1974
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Fotodokumentation der Darstellung von Kupfer(I)-bromid nach Methode [7787-70-4-A]
 

Es wurde mit einem Drittel der unter Methode A beschriebenen Menge gearbeitet.

Unter Natriumdisulfit-Zugabe entfärbte sich die Lösung. Eine leichte Blautönung ließ sich nicht beseitigen.

Abnutschen und Waschen des weißen Kupfer(I)-bromids.

Produkt nach Trocknung im Vakuum.

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Letzte Aktualisierung: 16/03/05