Synthese von Salpetrigsäureisopentylester

Salpetrigsäureisopentylester

Hinweis: Diese Syntheseanleitung erfüllt nicht unsere qualitativen Anforderungen, da wichtige Daten, wie eine Quellenangabe, fehlen. Hilf mit die Anleitung zu verbessern, indem Du fehlende Daten einreichst. Kontaktiere uns dazu bitte im Forum.

Synthese: In einem 250-ml-Becherglas werden 54 ml 3-Methyl-1-butanol (iso-Pentanol) mit einer Lösung von 35 g Natriumnitrit in 70 ml Wasser unter Kühlung auf 0°C in einer Eis-Kochsalz-Kältemischung verrührt. Nun läßt man unter Rühren langsam 44 ml konz. Salzsäure zulaufen, wobei die Temperatur nicht über 0°C steigen darf. Diese Mischung überführt man in einen Scheidetrichter, wäscht zunächst mit Wasser, dann mit Natriumcarbonatlösung, c = 2 mol/l, und dann nochmals mit Wasser. Nach der Trennung der Schichten klärt und trocknet man das Reaktionsprodukt mit 10 g wasserfreiem Calciumchlorid. Anschließend destilliert man den erhaltenen Ester im Vakuum bei 50 bis 60 Torr in eine gut gekühlte Vorlage. Bei etwa 30°C gehen etwa 50 g (75 % der Theorie) des Esters über.

Anmerkung: keine

Salpetrigsäureisopentylester bildet ein gelbes, wasserunlösliches Öl mit fruchtartigem Geruch und brennendem Geschmack. Der Ester ist unbeständig und hydrolysiert leicht. Anwendung findet der Stoff anstelle von Natriumnitrit oder Salpetriger Säure für Nitrosierungen. Isopentylnitrit wirkt sehr stark blutdrucksenkend und wurde als Medikament zur Behandlung von Asthma, Angina pectoris und Epilepsie eingesetzt. Die Substanz taucht auch phasenweise in der illegalen Drogenszene unter der Bezeichnung Poppers auf und wird besonders bei Homosexuellen als Rauschmittel eingesetzt. Nach dem Einatmen des Esters treten kurzzeitige Hypotonie, Tachykardie, Hitzegefühl und Hautrötung auf. Potenz und sexuelle Empfindungsfähigkeit werden gesteigert. Der Rausch dauert i. A. nur etwa 1 min.

Quelle: nicht angegeben, anonyme Einsendung via Email
HTML-Datei erstellt von: Mephisto
Erstellt: 12/08/15
Letzte Aktualisierung: 12/08/15

Andere Bezeichnung: Isopentylnitrit, Isoamylnitrit